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Wir möchten diesen Erfahrungsbericht einer Klientin gerne veröffentlichen, da er für viele berufstätige Menschen stehen könnte!

Dieser Bericht erreichte uns aus einem betrieblichen Gesundheitsprojekt und zeigt wie wichtig es ist, aufgrund von Daten und Fakten zu erkennen wie tief die Belastung geht, dass bereits chronischer Stress vorliegt und was wirklich hilft, wo/wie eine Beratung am effektivsten ansetzen kann um da wieder herauszukommen.

„Ich bin in der Altenbetreuung tätig, bin eine PerfektionistIn im Job und auch zuhause, bis ich letztes Jahr, über ein betriebliches Gesundheitsprojekt ABIOS kennengelernt habe.

Wir konnten dabei, über die ABIOS App beliebig viele Tages- und auch Schlafmessungen durchführen. Der Vorteil dabei war, dass man damit gleich sehen kann ob und wo man gestresst ist oder nicht. Das tagsüber nicht immer nur gute Werte entstehen war mir klar. Dass das normal ist hat uns der Betreuer von ABIOS auch so bestätigt.

Da ich nicht, so wie viele meiner KollegInnen, Nachtdienste habe und ich mich auch nicht besonders überlastet gefühlt habe waren die Ergebnisse der ersten Schlafmessungen sehr überraschend, wenn nicht sogar schockierend für mich. Ein Gespräch mit dem Betreuer hat ergeben, dass diese Werte nicht normal sind und auf eine belastete Situation hinweisen.

Ich habe darauf zur Kontrolle, weitere Schlafmessungen durchgeführt, was ja wirklich einfach ist, man muss sich am Anfang nur etwas an den Messgurt gewöhnen, das geht aber sehr schnell. Last but not least, waren die Werte aber alle ziemlich schlecht.

Die Grafik zeigt die Messwerte: Puls Entspannungs- oder besser den Stresslevel, zu Beginn des Projektes aus einer der Schlafmessungen.

Schlechter Schlaf - HRV-Diagnostik

Ich habe begonnen mich bewusst mit meinem Tagesablauf auseinanderzusetzen und mich selbst bei meinem Tun beobachtet. Dabei sind mir sehr schnell ein paar Dinge klar geworden…

  • Ich mache selten Pausen, d.h. wenn ich Pause habe bin ich immer im Dienstzimmer geblieben, und habe auch immer reagiert, wenn etwas angefallen ist. Das habe ich insofern geändert, dass ich jetzt meine Pausen in einem dafür eingerichteten Raum verbringe, wo ich fast keine Störung habe oder auch mal an die frische Luft gehe. Das lässt sich leider nicht immer so gestalten, geht aber immer besser.
  • Durch meinen Tagesablauf habe ich früher, fast den ganzen Tag über nichts gegessen, weil ich mir keine Zeit dafür genommen habe oder ich einfach darauf vergessen habe weil ich nie Hunger verspüre. Jetzt esse ich ganz bewusst mindestens dreimal am Tag. Auch wenn es nur eine Kleinigkeit wie ein Joghurt ist.
  • Mir ist auch bewusst geworden, dass ich, zuhause angekommen, gleich weitergemacht hab wie in der Arbeit: Hausarbeit etc. Was mir am meisten geholfen hat war, dass ich es geschafft habe eine Umbewertung vorzunehmen. Aus der Fragestellung heraus: warum mach ich mir den ganzen Tag selbst so einen Stress, warum kann ich nicht einmal zuhause zulassen, dass nicht alles sofort und perfekt erledigt wird, sehe ich jetzt viele Dinge anders und versuche es lockerer anzugehen! Wenn ich jetzt nach Hause komme gönne ich mir erst einmal meine persönliche ½ Stunde und mach auch sonst, zwischendurch immer wieder bewusste Pausen. Da mach ich dann einfach gar nichts und entspann mich.

Die Grafik zeigt die Messwerte nach ca. zwei Monaten, noch nicht da wo sie sein sollten aber klar besser:-)

Schlafmessung nach Veränderungen

Diese eigentlich kleinen Veränderungen und das Bewusstsein nicht immer alles perfekt machen zu müssen haben mir eine Lebensqualität gebracht, die ich so gar nicht mehr gekannt habe.

Damit sind danach auch die Messwerte angestiegen, ganz oben bin ich da noch immer nicht, aber das kommt auch noch, nur keinen Stress damit😉.

Ganz wichtig ist mir, dass mir bewusst geworden ist, dass ich mich diesmal, nicht wie all die Jahre zuvor schon im März höchst urlaubsreif gefühlt habe, ich mich oft müde gefühlt habe und dies auf die Frühjahrsmüdigkeit geschoben habe. Diese Müdigkeit ist heuer ganz ausgeblieben. Vielleicht sollten wir uns ja generell im Winter, in der lichtärmeren Zeit, mehr Erholung gönnen. Ich für meinen Teil freue mich in jedem Fall darauf, diesmal fit und entspannt in den trotzdem voll verdienten Sommer und bald auch Sommerurlaub zu gehen“.

Weitere Informationen

Interesse an der ABIOS Technologie? Kontaktieren Sie uns wir senden Ihnen gerne weitere Informationen zu oder beraten Sie persönlich…

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