FAQ PARTNER 2017-03-08T14:07:27+00:00

Was bedeuten die Farben der Balken und der Status Icons?

Was bedeuten die Farben der Balken und in den Icons bzw. Mess-Symbolen?

 

Die Balkenfarbe und auch die Balkenhöhe verändert sich mit dem psycho(mentalen) – physischen(körperlichen) Statuswert…

Die Icons zeigen über die Farbe den durchschnittlichen Status der jeweiligen Messung an.

HINWEIS: Die Farben zeigen den psycho-physischen Entspannungsgrad an, dieser wird über die Herz-Raten-Variabilität (HRV) bzw. die Schwankungen der Herz-Raten erfasst. Unter körperlicher oder sogar hoher mentaler Belastung gehen die Schwankungen des Herz-Schlages zurück was zu niedrigen bis kaum mehr messbaren Schwankungen führt. In diesem Fall werden keine farbigen Balken mehr angezeigt!

Was bedeuten die Ring(Kreis)diagramme mit den Prozentwerten auf der linken Seite im Messarchiv?

Die Kreisdiagramme mit den %-Werten im Mittelpunkt  in der Übersicht der Messungen zeigen den zeitlichen Anteil der Aktivität an der Dauer der Gesamtmessung an.

 

Können Personen mit Herzschrittmachern eine Messung mit dem ABIOS System vornehmen?

Es tut uns leid aber eine Herz-Raten-Variabilitäts-Messung mit implantiertem Herzschrittmacher ist nicht möglich!

Ich sehe keine Daten wenn ich ins Webportal oder Smartphone-Archiv einsteige?

Warte einige Sekunden bis die Seite aufgebaut ist – das ist abhängig von der Internetgeschwindigkeit!

Es könnte sein, dass Du zwar gemessen hast aber die Messung ohne Auswahl einer Aktivität beendet hast – dann wurde diese nicht gespeichert und das Archiv ist leer,

oder Du hattest mit deinem Smartphone bei der Datenübertragung keine Online-Verbindung, stelle diese über einen Hotspot, W-Lan usw. her.

Kann ich auch im Flugmodus messen?

Ja! Die gesamte Messung kann im Flugmodus (aber nur bei eingeschalteter Bluetooth-Verbindung) erfolgen.

Für den ersten und die Auswertungsfunktion (Archivfunktionen) muss man aber eine ausreichend gute Online-Verbindung (Wifi, W-Lan, Internetverbindung) herstellen.

Was soll ich bei zu vielen Messfehlern bzw. abnormen Messergebnissen tun?

Mögliche Probleme Mögliche Maßnahmen
schlecht sitzende Elektroden Messung wiederholen, Elektroden auf trockene Haut geben
Kunststoff-Bekleidung (führt zu Ladungsaufbau und Entladungen) Baumwolle bzw. 100% Naturfaser tragen
Medikamenteneinfluss Keine Interpretation möglich
Herz-Rhythmus-Störungen oder sonstige Kardiale Probleme Keine Interpretation möglich, Weiterleitung zu ärztl. Untersuchung

Bei Fingersensormessungen kann es durch Bewegung oder geringer Durchblutung im Finger usw. zu Messfehlern kommen – versuch den Finger ruhig auf der Kameralinse zu halten.

Lies Dir immer auch die Gebrauchsanweisung Deines Messtransmitters durch – da erfährst Du meist was zu tun ist um eine gute Messung vornehmen zu können!

 

 

Gibt es auch schon Erfahrungswerte zur Beurteilung bzw. Analyse der HRV bei Menschen, die unter dem Einfluss von Medikamenten wie: Beta-Blockern, Sedativa, Psychopharmaka stehen?

Es gibt einige Studien dazu, anbei ein Link zu einer Auflistung von Fr. Dr. Löllgen…

 http://www.hrv24.de/pdfs/Deborah-Loellgen-Medikamente-und-HF_HRV-Herzratenvariabilitaet-Herzfrequenzvariabilitaet-2011.pdf

Es bedarf daher auch einer kurzen Anamnese bzgl. Erkrankung und Medikamenteneinnahmen beim Einsatz der Diagnostik. Dabei sind dann jedoch nur die Psycho-Pharmaka usw. interessant die eine Verbesserung der HRV-simulieren. 

Ich hatte viel Stress und hab jetzt doch gute Werte?.

Siehe Untersuchung zur Herzratenvariabilität unter Stress- und Entspannungs-Bedingung…

 Die Versuchspersonen waren nach der Stressbedingung vegetativ offenbar entspannter als nach der Entspannungsphase. Der Stresslevel der Probanden sank also unmittelbar nach Beendigung der Aufgabe, aber bereits vor Aufklärung der Tatsache, dass die Anagrammaufgaben nicht lösbar waren. Eine mögliche Erklärung stellt der sog. Rebound-Effekt dar, eine Gegenreaktion des ANS, die nach einer Verschiebung des sympathisch-parasympatischen Gleichgewichts, schnell wieder die Balance herstellt und so die Reaktions- bzw. Adaptionsfähigkeit des Organismus wieder herstellt. Außerdem lässt sich dieses Ergebnis in eine Reihe von Befunden zum Angstverlauf in Prüfungssituationen einfügen, die zeigten, dass nach Prüfungssituationen die subjektiv empfundene Angst (Jacobs, 1981) wie auch körperliche Beschwerden (Scheer & Zenz, 1973, zitiert nach Lukesch, 2006) absanken. Somit kann angenommen werden, dass auch im vorliegenden Experiment dieser Effekt eingetreten ist.

Siehe Studie: Erlangen 2007-2008, Universität Regensburg, Institut für experimentelle Psychologie, Lehrstuhl: Prof. Dr. H. Lukesch, PWP: Empirische Erhebungen zum Bereich der Medien- und Gesundheitspsychologie, WS 2007/2008

Junge bzw. gesunde Sportler liefern ja andere Messwerte als therapierte Personen. Wie bewertet man diese Messergebnisse, die Analyse innerhalb einer Altersgruppe erfolgt auf der Basis gesunder Probanden, oder?

Ja, da gibt es ganz große Unterschiede. Die Werte verändern sich im Altersgang d.h. je älter wir werden umso geringer wird die Schwankung der Herzraten, gleiches passiert bei Krankheit und Überlastung oder bei Personen mit einem Sportherzen.

ABIOS berücksichtigt daher die altersspezifischen und die durch Sport veränderten Werte. Empfehlungen zum Belastungsgrad sollten immer nur auf einer soliden Datenbasis die Rücksicht auf individuelle Ausprägungen nimmt erfolgen.

Ich habe keine gute WLan-Verbindung für die Datenübertragung am Smartphone, ist das ein Problem?

Die Übertragung von Kurzzeitmessungen (wenige Minuten) sollte in jedem Fall ohne Probleme funktionieren, da die Datenmenge sehr gering ist.

Für den Upload der Langzeitmessungen und die Detaildarstellung der Daten im Internetbrowser sollte jedoch eine gut funktionierende Verbindung vorhanden sein.

Was ist die HerzRatenVariabilität (HRV)

  Die Basis zur ABIOS Diagnostik liefert das Phänomen Herz-Raten-Variabilität!

Die HRV oder Herz-Raten-Variabilität bildet die Schlag zu Schlag (Beat-to-Beat, R-R oder NN) Variation des Herzens ab.

 

Die Diagnostik der HRV ist ein lange bekanntes Kontrollverfahren, das bereits in der chinesischen Medizin zur Beurteilung des Gesundheitszustandes von Patienten angewandt wurde. Die „Heart-Rate-Variability“ (HRV) Diagnostik ist aber auch das Verfahren der Zukunft und wird in vielen Bereichen die bisherige, unspezifischere Herzfrequenzdiagnostik ablösen oder ergänzen!


Bereits im 3. Jahrhundert erkannte der chinesische Arzt Wang Shu-he, dass ein variabler Herzschlag ein Zeichen für Gesundheit ist. Er dokumentierte dies in seinen Schriften „Mai Ching – The Knowledge of Pulse Diagnosis“. Gerne werden ihm in diesem Zusammenhang auch die Worte in den Mund gelegt: „Wenn das Herz so regelmäßig wie das Klopfen eines Spechtes oder das Tröpfeln des Regens auf dem Dach wird, wird der Patient innerhalb von 4 Tagen sterben“. Da es jedoch noch keine Messinstrumente, wie beispielsweise Stethoskop oder EKG gab, musste der Arzt sich sehr sensibel auf die Erfassung des Zusammenspiels der Körpersignale eines Patienten einstellen, um eine Krankheit daraus diagnostizieren zu können.
Wie damals, wird auch aktuell der HRV-Diagnostik sehr große Beachtung geschenkt. Anhand der Schwankungsbreite der einzelnen Herzaktionen kann der Gesundheitszustand und die aktuelle Leistungsfähigkeit genau beurteilt werden. Die individuelle Analyse und Interpretation bedarf moderner Hardware- und Softwarelösungen.
Eine große Schwankungsbreite zwischen den einzelnen Herztakten weist auf einen hohen Leistungsstatus hin. Ein starrer, sehr regelmäßiger Herzschlag zeigt hingegen einen gestressten, überlasteten oder auch kranken Zustand oder sehr hohes Alter an.


Die HRV wird als Kennwert über die Zeitabstände als RR-Intervall (EKG-Parameter) oder als NN (Normal to Normal bzw. Peak to Peak) von einem Herzschlag zum Nächsten gemessen.

Die Grafik oben zeigt wie sich die HRV, also die Schwankungen von einem Schlag zum nächsten, unter Ruhebedingung verändern kann.

Die mittlere Grafik zeigt, dass bei einem höheren Puls automatisch eine geringere HRV entsteht

Die unterste Grafik zeigt, dass die HRV aber unabhängig von der Pulshöhe, meist unter mentalen Einfluss „Stress“, oder bei fortgeschrittenem Alter sehr eingeschränkt sein kann.

Die „Herz-Raten-Variabilität“ liefert dadurch mehr Informationen als eine klassische Pulsdiagnostik!.

Und die ABIOS App liefert Dir präzise, individualisiert und sicher die Informationen!>>

Was kann eine HRV-Messung was eine Pulsmessung nicht kann?

Was ist der Unterschied zwischen der Herzfrequenz- (Puls) und der Herz-Raten-Variabilitäts- (HRV) Messung“ oder „was kann die HRV was die Pulsmessung nicht kann“?

Die Herzfrequenz- oder Pulsmessung basiert auf der Erfassung der Herzfrequenz pro Minute. Somit wird die durchschnittliche Herzfrequenz pro Minute wiedergegeben. Die Herzfrequenz liefert gerade für sportliche Aktivitäten eine sehr gute Richtgröße. Durch die Bestimmung von bestimmten Zielbereichen kann sie zur Trainingssteuerung im Gesundheits- als auch Leistungsbereich eingesetzt werden.. Niedrig intensive Bereiche welche meist unter 140 Herzschlägen pro Minute liegen werden vielfach für Basis oder Grundlagentraining vorgegeben, intensivere Bereiche werden für bestimmte leistungssportliche Ziele vorgegeben. Sportler absolvieren dazu spezielle Leistungstests, bei denen die individuellen Herzfrequenzen  für die Zielbereiche bestimmt werden.

Anders verhält es sich mit der Herz-Raten-Variabilität (HRV). Diese ist ein Indikator dafür, wie gestresst wir gerade sind und wie unsere Erholungskapazität aussieht. Je fitter und entspannter wir sind, desto unregelmäßiger schlägt das Herz. Diese Unregelmäßigkeiten erfolgen jedoch in einem Bereich von Millisekunden, die für uns nicht spürbar sind. Sind wir jedoch körperlich oder mental belastet, schlägt das Herz regelmäßiger. Auslöser für die Schwankungen zwischen den einzelnen Herztakten ist vorwiegend unser vegetatives Nervensystem (NVS). Dieses NVS stellt die Verbindung vom Herz über das Rückenmark zum Gehirn dar. Dabei kommen über den „Sympathikus“ unseren Leistungsnerv Impulse, die das Herz schneller schlagen lassen, im Gegensatz dazu bremst der Parasympathikus, unser Ruhenerv, die Herztätigkeit. Da beide Nerven normalerweise im ständigen Wechselspiel sind, variiert unser Herzschlag. Erst wenn wir unter Belastung sind und vorwiegend der Sympathikus aktiv ist wir der Herzschlag gleichmäßiger. Der Sympathikus verursacht die Beschleunigung des Herzens wenn es zu körperlichen oder/und mentalen Aktivitäten kommt. Da dieser Tempomacher und auch sein Gegenspieler der Parasympathikus sehr fein reagieren und im Millisekundenbereich die Herztätigkeit verändern, kann man über die HRV sehr genau feststellen ob sich jemand entspannt, konzentriert oder auch körperlich belastet. Damit ist die HRV im Vergleich zur Herzfrequenz/min eine sehr sensible und aussagekräftigere Messgröße.

Die  grafische Darstellung illustriert eindrucksvoll die Puls-  und HRV Messung, die mit einer Testperson während der Analyse eines TV-Berichtes durchgeführt wurde. Die Informationen der Pulsmessung spiegelt die blaue Linie wieder,die Balken von lila bis grün illustrieren die HRV-Messung. Sie zeigt die live-Reaktion der Testperson auf den Bericht:Im ersten Drittel liegt der Puls bei 53 Herztakten/min, im mittleren und letzten Drittel bei je 45 Herztakten/min. Schaut man sich nur den Puls an, würde man vermuten, dass der Beginn des TV-Berichts spannender war  als im 2. und 3. Teil, da hier der Puls höher ist.  Weiss man aber um die Einflüsse das NVS und betrachtet man die HRV, dann zeigt sich, dass speziell im mittleren Teil eine sehr geringe Schwankung der Herzfrequenz gegeben ist. Zu Beginn und am Ende des Berichtes war die Person daher entspannter als im mittleren Teil. Was auch klar über den Balkenverlauf ersichtlich ist. Die Darstellung verdeutlicht sehr gut wie schnell ein gesunder Organismus auf leichte Belastung reagiert und danach sofort wieder in den entspannten Zustand kommt. Damit kann über das ABIOS-Verfahren mit einer exakten Vermessung der Herz-Rhythmen sehr schnell bestimmt werden ob eine Aktivität entspannend ist oder nicht.

Wichtige Aussagekraft hat dabei auch das Anstiegs-Verhalten der HRV nach diversen Belastungen. Zeigt sich in der HRV nach einer Belastung ein Anstieg der Variabilität ist alles ok! Dauert es hingegen nach einer Belastung ein paar Stunden, is sich wieder eine gute Variabilität zeigt, so ist zu vermuten, dass bereits eine starke Vorermüdung bzw. Überlastung gegeben ist. Kommt es auch nach einer längeren Schlaf- und Erholungsphase zu keinem nennenswerten Anstieg der Variabilität, so liegt vermutlich eine chronische Überlastung mit vegetativer Funktionsstörung vor. Mit der Live-Messung kann das sehr genau kontrolliert und je nach Schweregrad auch wieder korrigiert und kontrolliert werden. Eine reine Pulsmessung wäre dafür nicht ausreichend und würde gerade im Hochleistungssport zu verfälschten Ergebnissen führen. Die präzise Erfassung der HRV und eine übersichtliche Feedbackfunktion erlaubt daher einen viel breiteren Einsatz der mobilen Diagnostik!

ABIOS für praxisorientierte und wissenschaftliche Analysen!

Neben den sehr gut verständlichen und übersichtlichen Darstellungsoptionen zum praktischen Einsatz könne Anwender auch auf wissenschaftliche Parameter und Diagramme sowie eine umfangreiche Verwaltungs- und Editierfunktion zurückgreifen.

Dabei ist ein Datenexport (CSV-File) der Messungen ebenso möglich wie der PDF-Druck ausgewählter Sequenzen und Daten.

Was bedeuten die Belastungswerte bzw. die Trainingsbereiche in der ABIOS-App und im Webportal?

Der mentale und körperliche Entspannungsgrad wird über die Herz-Raten Variabilität (HRV) erfasst. Unter körperlicher oder sogar hoher mentaler Belastung gehen die Schwankungen des Herz-Schlages zurück was zu niedrigen bis kaum mehr messbaren Schwankungen führt. In diesem Fall werden keine farbigen Balken zum Entspannungsgrad angezeigt!

Wirt stellen mit dem ABIOS-Belastungsindikator einen Messwert für die Kontrolle von körperlicher Belastung zur Verfügung!

Aus sportwissenschaftlicher Sicht zeigen diese Werte…

  • bis 59% den Fitnessbereich und auch den  Regeneration-Kompensationsbereich (ReKom) an.
    • Ein Training in diesem Bereich fördert die Fitnees und unterstützt bei Leistungssportlern die Regeneration bzw. Kompensation der vorausgegangenen Trainingseinheiten.
    • Auch bei rein mentalen hohen Belastungen kann es in diesem Bereich noch zu ansteigenden Werten kommen, dass sollte aber langfristig vermieden werden.

 

  • von 60-74% den Fettstoffwechsel-Trainingsbereich (FB) an. Dabei läuft der Stoffwechsel mehrheitlich über Fettverbrennung ab.
    • Ein Training in diesem Bereich fördert die Fitness und bei Leistungssportlern die Entwicklung der Ausdauerbasis durch den Auf- und Ausbau der Mitochondrienmasse (unsere Zellkraftwerke).
    • Bei sehr hohen mentalen Belastungen kann es wiederum auch noch in diesem Bereich zu ansteigenden Werten kommen, das zeigt jedoch von einem sehr hohem Stresslevel.

 

  • von 75-84% den Grundlagenausdauerbereich 1 (GA1) an. Dabei läuft der Stoffwechsel vorwiegen im aeroben, glykolytischen (Kohlehydrate) Bereich ab, bezogen auf den Laktatspiegel (Milchsäure) im Blut ergibt sich hier meist eine stady-state (über lange Zeit gleichbleibendes Niveau).
    • Ein Training (z.B. Longjogs) in diesem Bereich fördert die Leitungsfähigkeit des Herz-Kreislaufsystems und verbessert die Kapiliarisierung (Transport und Aufnahme des Sauerstoffs in der Muskulatur)
    • Bei rein mental verursachten Belastungswerten in diesem Bereich sollte diesen umgehend auf den Grund gegangen werden um eine psycho-physische Überforderung (Burn-out) zu vermeiden.

 

  • von 85-94% den Grundlagenausdauerbereich 2 (GA2) an. Dabei läuft der Stoffwechsel vorwiegen im aerob-anaeroben glykolytischen Bereich mit meist steil ansteigenden Laktatspiegel ab.
    • Ein Training in diesem Bereich fördert die wettkampfspezifische Leitungsfähigkeit. Dies sollte jedoch nur einen geringen Teil und dann ganz gezielt für die Wettkampfvorbereitung erfolgen – zu umfangreiches Training im GA2 Bereich führt zwar schnell zur Leistungsverbesserung aber auch zu einem frühen erreichen eines Leistungsplateaus.

 

  • über 95% Hochintensives Training (GA2) a. Dabei läuft der Stoffwechsel vorwiegen im anaeroben glykolytischen, Bereich mit steil ansteigenden Laktatspiegel ab.
    • HIT-Training ist im Ausdauerbereich gekennzeichnet von kurzen (30-60Sek) hochintensiven Intervallen und kurzen Pausen (2-3 fache der Belastungsdauer) in moderater Intensität.
    • Dieses Training wird von Leistungssportlern zur direkten Wettkampfvorbereitung genutzt um ihre Form zuzuspitzen.
    • Bei ausreichender Ausdauerbasis kann HIT Training aber auch als hocheffizientes Mittel zur Gewichtsreduktion eingesetzt werden. Über ein Nachwirken der hochintensiven Einheiten wird der Nachbrenneffekt aktiviert und so auch noch in Ruhe die Fettverbrennung angekurbelt. Ein Training in diesem Bereich sollte jedoch erst nach einer Sportdauglichkeitsuntersuchung erfolgen.

Die Grafik zeigt z.B. den ansteigenden Belastungsverlauf (in den Trainingszonen 1-4) bei einem Schwellentest am Radergometer eines Profitriathleten.

 

 

Erste Schritte zur ABIOS-Messung

Das benötigst Du dazu:

  • Ein Android-Smartphone (Android ab 4.4.2)
  • Die ABIOS-App aus dem Play-Store
  • Einen kompatiblen Herzfrequenz-Messtransmitter (Bluetooth Mess-Hardware)

Und dann kanns losgehen…

  • ABIOS-Messung starten
  • Mess-Hardware (Transmitter und Gurt, Elektroden, Messhirts, Fingersensormessung über Kamera aktivieren usw.) anlegen/aktivieren

          

Starte die ABIOS-Messung und führe den App-Login durch.

   

Zur Messhardware-Kopplung links oben auf die 3 Balken  (neben ABIOS) tippen oder seitlich swippen.

Funktion „SENSOR KOPPELN“ auswählen.

Wenn gewünscht GPS-Daten aktivieren.

Funktion „SUCHE STARTEN“ auswählen.

Messtransmitter aus Liste auswählen

Nach erfolgreicher Kopplung kann über die Ein/Aus Hauptfunktion (Schieberegler oben rechts) die Messung gestartet werden.

Bei gutem Hautkontakt und Ladestatus verändert sich der Hauptschalter rechts oben von weis blinkend auf grün mit Hackerl.

Im Diagramm kommen zuerst Punkte die nach wenigen Sekunden zu den ersten Live-Ergebnissen (Balken, Linien und Messwerten) führen.

Die KURZ-Zeit-MESSUNG

Über die ABIOS App kannst Du auch sehr einfach ein KURZ-Zeit-MESSUNG vornehmen.

HINWEIS: Mit dieser Messung kontrollieren z.B. Leistungssportler täglich nach dem Erwachen ihren Leistungsstatus und ihr nachfolgendes Training. Auch bei gesundheitsorientierten oder beruflich sehr belasteten Personen eignet sich dieses Verfahren perfekt zur täglichen, wenn geht morgendlichen Vitalstatuskontrolle!

Achtung: Die Berechnung uns Speicherung der Daten dazu erfolgt erst ab der PLUS Version.

App-Anwendung

Starte dazu die ABIOS App und gehe nach dem Messungsstart über swipen „von links nach rechts“ oder die tippen auf die 3 Balken links oben auf KURZ MESSEN

danach kommst Du zur 4 Minuten Countdown-Startseite.

Tippe darauf und beginne die KURZ MESSUNG.

Diese wird mit einem Signalton beendet und automatisch ins App-Archiv abgelegt, im Onlinestatus ins Portal übertragen.

Die normale Messung läuft weiter, zum Beenden gehe auf den grünen Kreis mit Hackerl (Hauptschalter) rechts oben.

Portal-Anwendung

In Deinem Webportal – Zugang „Mit Google anmelden“ kannst Du Dir dann alle KURZ MESSUNGEN anzeigen lassen und auch den Verlauf ansehen.

Gib dazu im Archiv Messungen bei „Suchtext eingeben“ die Begriffe „4“ oder „Kurz“ an und Du bekommst alle KURZ MESSUNGEN über 4 Minuten gelistet.

Eine detaillierte Suche kannst Du auch über „Erweiterte Suche einblenden“ aktivieren.

 

HINBWEIS: Für Web4trainer-Anwender kann die KURZ MESSUNG auch automatisiert ins Web4trainer-Portal übertragen werden.

Melde Dich dazu über Deinen Coach oder unter office@abios.at an.

 

 

Interpretation der Messergebnisse

Was wird im App-Live-Feedback angezeigt?

Die Farbe und Höhe des Balkendiagramms zeigt Dir Deinen momentanen…

Erholungsgrad (vorwiegend parasympathischer Einfluss): Wenn die Balken  vom „grünen“ in den „blauen“ Bereich nach oben wandern.

Belastungsgrad (vorwiegend sympathischer Einfluss): Wenn die Balken von „gelb“ auf „orange“ und „lila“ nach unten wandern.

Gleichzeitig wird Dir der Erholungs- Belastungsgrad (oben Links) auch als %-Wert angezeigt.

Zusätzlich siehst Du über die „blaue“ Linie den Verlauf Deiner Herzfrequenz. Die Herzfrequenz/min wird Dir auch (oben Rechst) als „Puls“ Wert angezeigt.

Zu mentalen und körperlichen Belastungskontrolle kannst der Belastungs-Wert aktiviert werden, dieser wird als rote Linie und als %-Wert (oben Mitte) angezeigt.

Alle Diagramdarstellungen können über die Schieberegler oben ein- und ausgeschaltet werden.


Statusbereiche:

Die Farben der Balken und Icons gehen von…

„lila“ sehr tief und belastet,

„orange“ tief und eher belastet,

„gelb“ eher normal beansprucht,

„grün“ eher entspannt,

„blau“ sehr entspannt.


 

Hinweis: Die Höhe der %-Werte kann auch über 100% gehen. Ein Wert über 100% zeigt Dir an, dass Du vermutlich fitter, entspannter bist als der Durchschnitt Deiner Altersgruppe.

Wenn statt „%“ der Wert „Artefakt“ angezeigt wird hat das System Messfehler erkannt.

Das kann an einem schlecht sitzenden Mess-System,

zu geringem Ladestatus des Messtransmitters,

starken Erschütterungen oder abnormen Herzrhythmen liegen.

Einzelne Messfehler sind normal und lassen sich nie ganz vermeiden, wenn jedoch die Artefakt-Anteile zu groß sind beeinflusst das die Aussagekraft der Messergebnisse.

Versuch die Messhardware bzw. deren Sitz zu optimieren. Je nach System muss die Kontaktfläche der Messelektronik zum Körper angefeuchtet werden, trocken sein, richtig positioniert werden usw. Beachte dazu dazu die Herstellerangaben Deiner Messhardware. Jeder Mensch ist anders – ein Mess-System dass bei einem Anwender tolle Ergebnisse liefert, kann bei anderen zu vielen Messfehlern führen.


HINWEIS zur Anwendbarkeit der Diagnostik: Die ABIOS-Verfahren basieren auf sportwissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungen und ersetzen keine medizinische Diagnostik und Beratung, bei medizinischen Problemen kontaktiere den Arzt Deines Vertrauens!