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Sehr selten bietet sich die Gelegenheit für das ABIOS.PRO.SQUAD, vor der Haustüre an einem hochrangigen Triathlon-Wettkampf teilzunehmen.

Lukas Hollaus (32), Lukas Pertl (24) und Bruder Philip Pertl (21) starten meist bei internationalen Bewerben rund um den Globus. Vor allem Lukas Hollaus ist am Weg sich für die olympischen Sommerspiele 2020 in Tokyo zu qualifizieren und ist dadurch von einem WTS- und Weltcuprennen zum nächsten unterwegs.

Um dabei langfristig erfolgreich zu sein geht es um die richtige Trainingssteuerung und den leistungsfördernden Einsatz der Ressourcen. Zu verkraften sind dabei nicht nur sehr umfangreiche Trainingswochen oder Wettkämpfe, wo die Sportler an ihre mentalen und körperlichen Grenzen gehen, es geht auch darum den Reisestress und den Jetlag zu verarbeiten.

Ein Heimrennen, wo es keine Olympia- oder Weltranglistenpunkte gibt, passt daher fast nie ins Programm. Am vergangenen Wochenende erlaubte es aber der Wettkampfkalender, beim Trumer Sprinttriathlon und der Staatsmeisterschaft über die olympische Distanz teilzunehmen und diese Bewerbe gleichzeitig als Testrennen zu nutzen.

Als Erster war am vergangenen Samstag der jüngste im Team: Philip beim Sprinttriathlon am Start. Dabei ginge es darum 750m Seeschwimmen, 20 hügelige Radkilometer und 5 Laufkilometer so schnell als möglich zu absolvieren.

Philip konnte als Zweiter, 22Sek hinter Hannes Butters (GER) das Schwimmen beenden und am Rad loslegen. Dabei setzte Philip nicht wie die meisten Teilnehmer, bei dem mit Windschattenverbot durchgeführtem Rennen, auf ein aerodynamisches Zeitfahrrad, sondern auf seinen gewohnten Strassenrenner. Wie sich herausstellte, war es für ihn die richtige Entscheidung: weniger Aerodynamik, dafür die gewohnte Position für den richtigen Druck am Pedal. So konnte Philip mit einem komfortablen Vorsprung den abschließenden Lauf in Angriff nehmen. Einen ersten Sieg an diesem Wochenende für das PRO-SQUAD stand damit nichts mehr im Wege. Philip konnte so, bei dem top organisiertem Heimrennen, eine schnelle Trainingseinheit für die nächste (etwas größere) Herausforderung am 03. August beim EC in Malmö (SWE) absolvieren.

Philip Pertl Sieger Obertrumer Sprinttriathlon 2019

Als nächstes waren dann am Sonntag, die beiden Lukis bei der österreichischen Meisterschaft über die olympische (Kurz-) Distanz am Zug. Spannend dabei war schon vorab „wird das Wetter halten oder schlägt die heraufziehende Gewitterfront zu“ – vorweggenommen: Das Wetter hielt, die Bedingungen waren optimal!

Fast 370 Teilnehmer stürzten sich um 8:30Uhr in den 28Grad warmen Obertrumer See und absolvierten die 1500m lange Schwimmstrecke.

Dabei konnten die Lukis, Kopf an Kopf als Zweiter und Dritter, hinter dem schnellsten Schwimmer Lukas Kollegger auf die 42km lange Radstrecke gehen.

Luki Pertl setzte dabei auf ein aerodynamisches Zeitfahrrad und Luki Hollaus, wie Tags zuvor schon Philip, auf seinen gewohnten Straßenrenner. Interessant daher auch: wer wird die besseren Karten haben?

Lukas Pertl, VIzestaatsmeister 2019

Schon nach der ersten Radrunde war aber klar, dass der erfahrene Hollaus hier seine internationale Klasse unter Beweis stellen kann. Luki Hollaus ging, mit einem Vorsprung, auf den bis dahin auch bereits zweitplatzierten Luki Pertl, als klar Führender in die zweite Radrunde. Hier konnte er den Vorsprung nochmals ausbauen und ungefährdet die 10 Laufkilometer in Angriff nehmen. Ein solider Tempolauf reichte dann auch für einen klaren Sieg und den Staatsmeistertitel 2019!

Der jüngere Luki konnte aber mit seinem zweiten Platz bestätigen, dass ohne einen souveränen Lukas Hollaus, der Staatsmeisterschaftstitel nur über ihn zu holen ist.

Lukas Hollaus, Triathlon-Staatsmeister 2019

Für das ABIOS.PRO.SQUAD war es somit nicht nur ein sehr erfolgreiches Wochenende, sondern auch ein hilfreiches Testevent für die weiteren Großereignisse. Ziel war es dabei nicht nur gute Platzierungen zu erreichen, sondern auch wichtige Wettkampfbelastungsdaten aufzuzeichnen. Das, was das PRO.SQUAD ausmacht „high tech Trainingssteuerung“ stand auch hier im Vordergrund.

Die Sportler hatten daher neben ihren Sensoren am Rad zur Tritt- und Wattanalyse auch Sensoren für die Biodatenanalyse am Körper. Das Heimrennen wurde zum Hard- und Softwaretest umfunktioniert, der gute Einblicke in die Belastungen vor (über Schlafmessungen), während des Wettkampfes und auch danach zum Erholungsverlauf liefert. Ziel dabei war es nicht nur Überlastung und Übertraining auszuschließen, sondern die Trainingssteuerung für wichtige Rennen, z.B. die olympischen Spiele zu optimieren.

Lukas Hollaus wird dazu bereits auch am 07. August zur Vorbereitung für das olympische Testrennen 2019 nach Tokyo aufbrechen. Am 16. August haben dann die besten 65 Triathleten der Welt die Möglichkeit die spätere Olympiastrecke kennen zu lernen. Dabei wird das in Obertrum getestete Hardware-Equipment und die ABIOS Analyse-Software wiederum zur langfristigen Vorbereitung auf Olympia 2020 eingesetzt.

Weitere Berichte dazu folgen😊

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