Ups and downs bei der EM 2017 in Kitzbühel für die ABIOS-Athleten

Wenn man als Sportler auf zahlreiche Top-ten Ergebnisse im Weltcup verweisen kann dann erwartet man sich naturgemäß bei der Heim-EM auch ein Spitzenergebnis! Daher war die Enttäuschung mit dem  19. Platz für Lukas Hollaus und dem 32. Platz für Lukas Pertl erstmals groß. Wie sich aber durch den auch „nur“ 6. Platz des aktuellen Weltcupführenden Fernando Alarza zeigt ist das Abschneiden bei einer EM unberechenbarer als bei einem Weltcupbewerb. Was im Weltcup kaum vorkommt ist z.B. die Situation mit der sich Lukas Hollaus bei seinem Start in die 2 Schwimmrunde konfrontiert sah. Auf aussichtsreicher Position bemerkte Lukas beim Absprung vom Steg, dass sich unter ihm noch ein Athlet befand auf den er zu springen drohte. Ein toller Schnappschuss zeigt die Situation in der Lukas noch in der Luft versucht seinen Sprung akrobatisch abzubremsen.

Was nachträglich sehr lustig erscheint hat u.a. auch zu einem übermäßigen Schwimmrückstand geführt und Lukas in die 3. Radgruppe befördert. Auch zahlreiche Aufholversuche nutzten dann nichts mehr, da diese Gruppe nicht mehr an die Führungsgruppe anschließen konnte. Ein beherzter abschließender Lauf sorgte dann noch für ein recht gutes Top 20 Ergebnis.

Lukas Pertl erwischte aber ausgerechnet bei der Heim-EM einen schlechten Tag und musste sich über die ganze Distanz quälen. Den 32. Platz muss man dabei akzeptieren insbesondere da Lukas ja bereits mehrfach gezeigt hat, dass er zu besten Triathleten (akt. Rang 79. ITU Weltrangliste) im Weltcup zählt.

Ausgezeichnet aber der jüngerere Bruder Philip Pertl, der durch den Gesamtsieg bei den Österr. Sprintstaatsmeisterschaften noch viel Selbstvertrauen zur EM mitnehmen konnte und mit einer sehr guten Gesamtleistung auf den 15. Platz bei den Junioren finishen konnte.

Am Ende des Tages waren dann Philip Pertl und Lukas Hollaus für die Tags darauf stattfindenden Staffelbewerbe qualifiziert.

Das Besondere an den Format: 4xMixed Relay ist der Umstand, dass dieser sehr spannende Bewerb 2020 für die olympischen Spiele in Tokyo ins Programm aufgenommen wurde. Umso höher bewertet werden nun auch die Ergebnisse dabei.

Bereits beim Auftaktrennen am Letzten Tag der EM konnten die heimischen JuniorInnen im Team: Therese Feuersinger, Tjebbe Kaindl, Pia Totschnig und Philip Pertl zeigen, dass sie mit dem 4. Platz zu Europas und somit auch weltbesten NachwuchstriathletInnen zählen.

Nach den Junioren konnten dann noch die Elite-SportlerInnen beweisen, dass sie ganz vorne dabei sein können. Die Besetzung: Sara Vilic, Alois Knabl, Lisa Perterer und als Schlussmann Lukas Hollaus sorgten dann für Gänsehautfeeling auf der Strecke.

Bild Staffelablöse Lisea Perterer – Lukas Hollaus:

Das heimische Team konnte sich mit vollen Engagement durch alle 4 AthletInnen noch vor den hochfavorisierten Britten, Spaniern und Belgiern den 4. Platz sichern und mit nur 5 Sekunden Rückstand auf die 3. platzierten russischen SportlerInnen ein tolle Ergebnis erreichen.

Mehr Infos zu den Ergebnissen hier>>

Jetzt geht’s aber erst mal wieder ans trainieren für die nächsten internationalen Einsätze unserer Sportler, welche mit dem WTS-Rennen in Hamburg am 15. Und 16. Juli stattfinden werden.

 

 

 

 

 

By |2017-06-20T13:51:28+00:00Juni 20th, 2017|ABIOS News Blog|Kommentare deaktiviert für Ups and downs bei der EM 2017 in Kitzbühel für die ABIOS-Athleten

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Anton Kesselbacher
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